Ronald Blum: Kurzinfo

Ronald Blum ist diplomierter Lehrer für Musik und Bewegung und studierte darüber hinaus Musikpädagogik und Physical Theatre. Folkwangpreis 1986. Gründung SCALA11 1992. Pionier in Improvisation und Tanzpädagogik. Veröffentlichung: "Die Kunst des Fügens- Tanztheaterimprovisation" (Athena-Verlag 2004). Derzeitige Tätigkeiten: V.a. Zeitgenössischer Tanz/ Tanztheater mit Kindern und Jugendlichen sowie Studioleitung.
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Ronald Blum studierte zunächst Musikpädagogik für das Lehramt (Sek II) und schloss das Fach Musik sehr gut ab. Darauf folgte das Studium "Musik und Bewegung" an der Folkwang-Universität der Künste mit Diplom und Auszeichnung für herausragende Examensleistungen (Folkwangpreis 1986). Es folgten zwei Studienjahre im Fach Physical Theater (damals "Pantomime"), wiederum an der Folkwang-Universität, zahlreiche Fortbildungen im Bereich des Zeitgenössischen Tanzes und Praxis des Integralen Yoga.

Seit 1983 unterrichtet Ronald Blum Kinder, Amateure, Studenten und professionelle Darsteller und hat mit ihnen zahlreiche eigene Stücke in Theatern und Museen, in industrieller Architektur, in der Natur und auf der Studiobühne von SCALA11 aufgeführt. Nach ersten Beschäftigungen (z.B. Hochschule für Musik Detmold, Folkwang-Universität, Niederrheinische Musik- und Kunstschule Duisburg, Volkshochschule Essen, Waldorfschule Essen) gründete er 1992 das Studio SCALA11 in Essen-Werden, das sich schnell zu einem der großen Tanzstudios der BRD entwickelte und das seitdem seine Haupt-Wirkungsstätte ist. Hier unterrichten acht DozentInnen moderne und klassische Tanzstile und Bewegungskunst für Schüler aller Altersstufen und Levels.

Der Schwerpunkt des Schaffens von Ronald Blum liegt heute neben der Studioleitung in der Arbeit mit Kindern und Jugendichen. Er gilt als einer der erfahrensten Lehrer überhaupt, die mit Kindern künstlerisch arbeiten. In seinem Unterricht vermittelt er auf Schüler-gemäße, aber fordernde Weise Zeitgenössischen Tanz, Improvsationstechnik und Tanztheater. Dabei arbeitet er nach eigens dafür konzipierten Lehrplänen, die zahlreiche Innovationen an die Seite von tradierten Techniken stellen. Er begleitet seine Schüler selber am Klavier und besitzt die außergewöhnliche Fähigkeit, während des Klavierspiels den Unterricht zu leiten, also frei zu sprechen, Ansagen zu machen, den Verlauf zu beobachten und Korrekturen zu geben. Sein unkomplizierter und herzlicher Umgang mit Kindern und seine durch und durch künstlerische Art füllen seine Klassen seit langem. Videos mit Klavierbegleitung von Ronald Blum: Tanzzwerge sowie 5-jährige. Video mit 7- bis 10-jährigen (ohne Klavierbegleitung): Der Schatz von Sibirien. Video mit 12- 13-jährigen: Junge Solisten

"Internationales Renommee errang der Choreograph in Fachkreisen mit seiner Publikation DIE KUNST DES FÜGENS." (WAZ) Dieses Buch, das 20 Jahre Pionierarbeit zusammenfasst, erschien 2004 zweisprachig im Athena-Verlag und wurde als grundlegende Veröffentlichung zum Thema "Improvisation" vielfach gelobt. Es kann direkt beim Athena-Verlag bestellt oder in jedem Buchhandel sowie in SCALA11 erworben werden.

Ausschnitte aus Rezensionen/ Zitate:

" ...als bemerkenswerte Auseinandersetzung mit der Tanzimprovisations-Praxis zu erwähnen, ist die 2004 erschienene Arbeit von Ronald Blum: Die Kunst des Fügens– Tanztheaterimprovisation." (Tanzwissenschaftlerin Dr. Friederike Lampert in ihrer prämierten Veröffentlichung "Tanzimprovisation– Geschichte, Theorie, Verfahren, Vermittlung", 2007)

"Es ist tatsächlich etwas, was in dieser Form meines Wissens so nicht zu finden ist. Keine Wiederholung von Bekanntem, Akzent auf klar dargestelltem Niegesagtem…” (Barbara Haselbach, emer. Univ. Prof. für Tanz, Universität Mozarteum Salzburg im Umschlagtext des Buchs "Die Kunst des Fügens")

"Es gelingt dem Autor, die zentralen Fragen, die im Laufe von Improvisationsarbeiten auftauchen, systematisch zu formulieren und umfassend zu beantworten... Sein langjähriges und reiches Erfahrungsfeld wird beim Lesen immer wieder spürbar... Zahlreiche Fotos illustrieren das Buch sehr ansprechend und verstärken die Lust aufs Ausprobieren und Selber tun. Das Werk ist klar und übersichtlich gegliedert. Blums Ideen und Gedanken sind nachvollziehbar beschrieben. Alle Erkenntnisse sind am Ende der einzelnen Kapitel nochmals zusammengefasst. Ein sehr empfehlenswertes Buch." (Susanne Rebholz in "Orff-Schulwerk-Informationen" Sommer 2005)

"Blums Ansatz zur tänzerischen Improvisation... entspricht der Öffnung westlichen Denkens für östliche Erfahrungswissenschaften wie Yoga oder Tai-Chi. Setzt man statt Energie [zentraler Begriff bei Ronald Blum] Prana oder Chi, so ist die Parallelität fraglos." (Barbara Haselbach, emer. Univ. Prof. für Tanz, Universität Mozarteum Salzburg im Vorwort des Buchs "Die Kunst des Fügens")

"Ronald Blum... weiß, wie umfassend Tanzimprovisation ist, und dieses Wissen prägt das vorliegende Buch. Die komplexen Vorgänge der... Improvisation... werden sorgfältig gegliedert und übersichtlich aufgezeigt... Die ´Kunst des Fügens´ ermutigt, sich der Tanzimprovisation fundiert zu widmen." (Ursula Tobler in "Rhythmik" Juni 2005)

"...die Ausführungen (sind) eine Zusammenfassung dessen, was vielen Improvisierenden als Handlungswissen zur Verfügung steht... Ronald Blums Verdienst ist es, dieses Wissen auszusprechen, und er tut dies mit einer Klarheit, die nichts zu wünschen übrig lässt... es gibt keine vergleichbare Publikation auf Deutsch. Blum schreibt klar, anschaulich, mit gut gewählten Beispielen und übersichtlichen Zusammenfassungen. TänzerInnen, RhythmikerInnen und MusikpädagogInnen, improvisierende MusikerInnen, Improvisationsneulinge und ´alte Hasen´ werden das Buch Gewinn bringend durchschmökern oder studieren." (Beate Robie in "Üben und Musizieren" November 2005)

"Einen umfassenden Katalog von Improvisationsregeln stellt Choreograph und Pädagoge Ronald Blum für die Gruppenimprovisation auf. Er betrachtet in seinem Buch (...) Improvisationstechniken für das Tanztheater und fokussiert dabei wesentliche Aspekte für die Improvisation als Live-Kunst. Er räumt mit der falsch verstandenen Freiheit des Improvisierenden auf, indem er gerade auf die Wichtigkeit des `sich fügens´ und der kommunikativen Gebundenheit der Akteure verweist." (Tanzwissenschaftlerin Dr. Friederike Lampert in ihrer prämierten Veröffentlichung "Tanzimprovisation– Geschichte, Theorie, Verfahren, Vermittlung", 2007)